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Protokoliren der programm:22.03.2008 bis 24.03.2008 München,Jog ” Jugendlich ohne Grenzen “

Web Workshop in München

Prptokoliren der programm:22.03.2008 bis 24.03.2008 München,Jog ”

Jugendlich ohne Grenzen “:

1.Samstag 22.03.2008:

-zusammen Mittagessen im BFR

-Einführung vergrüsserung,Bildbearbeitung und Design

-zussamen Abendessen

2.Sonntag 23.03.2008:

-Frühstück im BFR

-Einführung über veröffenlichung in webseit,Schreibwerkstatt 1,

-zusammen Mittagessen

-wieter übung(Schreibwerkstatt 2)

-aus flug und spazier gang in der Stadt mit shahrzad ,Fazel und Hadi, …Bzuch Kichen ,Marinplatz , Rathaus

und Fotogeraphieren,

-einschauen eines berischts Film über Irak.

-Abendessen

3.Montag 24.03.2008 :

-Frühstück

-zukunfs werkstatt

-druck der Logos auf T-shirts

-zussamen fassung und protokoliren der program.

-abschiednemmen.

Danke für alles,für nette programm.

bis bald

Hamid aus Dresden(sachsen).

presekonfernz in Bayreuth

BAYREUTH. In Bayreuth sind die Lebensumstände für Flüchtlinge besonders schwierig. Verantwortlich dafür seien die Bayreuther Ausländerbehörden, die gesetzliche Regelungen restriktiv auslegten und ihre Entscheidungsspielräume regelmäßig nicht im Sinne der Flüchtlinge nutzen.

Diese Vorwürfe erhoben am Mittwoch am Tag der Menschenrechte Vertreter der Organisation „Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigarentInnen“ und des Internationalen Frauencafés Nürnberg bei einer Pressekonferenz im Flüchtlingsheim an der Wilhelm-Busch-Straße.Probleme gibt es überall – doch an keinem anderen in Bayern träten sie so gehäuft auf wie in Bayreuth. „Das wurde zuletzt bei einem bayernweiten Treffen von Organisationen, die Flüchtlinge unterstützen, deutlich“, erklärte Claudia Geßl vom Internationalen Frauencafé.
Die Arbeit der Ausländerbehörde kritisierte auch Jonas Bizuneh. „In Bayreuth scheint es Sondergesetze zu geben“, so der Sprecher der Organisation Karawane. Anders könne er sich nicht erklären, dass Flüchtlinge nach über zwölf Jahren noch immer nur eine Duldung und keine Aufenthaltsgenehmigung hätten. Andere Städte, darunter auch Nürnberg, würden deutlich anders verfahren. Nach so langer Zeit hätten dort die allermeisten Flüchtlinge längst Aufenthaltsgenehmigungen.

Was Duldung für Flüchtlinge in Bayreuth bedeutet: Für sie besteht Lagerpflicht, sie müssen also auf engstem Raum in dem mit 300 Menschen besetzten Flüchtlingsheim wohnen. Für sie gilt Arbeitsverbot, sie seien auf Essenspakete und monatlich 40 Euro Taschengeld angewiesen. Dieses Taschengeld werde ihnen allerdings allzu rasch gekürzt oder gestrichen: Nicht selten wegen mangelnder Mitwirkung, wie es im Amtsdeutsch heiße. Für Flüchtlinge gilt Residenzpflicht, ohne Erlaubnis der Behörden dürfen sie den Raum Bayreuth nicht verlassen. Diese Residenzpflicht, erklärten gestern Flüchtlinge, habe tief greifende Folge. Sie führe dazu, dass Familien auseinandergerissen werden. In einem konkreten Fall dürfe ein hochschwangere Frau ihren Freund und den Vater des Kindes, der in Osnabrück lebt, nicht ohne ausdrückliche Erlaubnis der Behörden besuchen. Beide haben sich seit Monaten nicht gesehen.

Familien zerrissen

„Die Freizügigkeit ist in einem der 30 Paragrafen der Menschenrechts-Charta garantiert“, so Jonas Bizuneh. Die Abschaffung der Residenzpflicht ist deshalb eine der Forderungen , die Flüchtlingsorganisationen in Bayern erheben. Daneben müsse das Arbeitsverbot aufgehoben werden, die Lager seien abzuschaffen, die Gesundheitsversorgung der Flüchtlinge in ärztliche Hände zu legen und nicht den Behörden zu überlassen. Flüchtlingskindern bräuchten dringend bessere Chancen auf Bildung und Ausbildung. „Denn es sind die Kinder, die wir morgen in die Gesellschaft integriert sehen wollen“, so Bizuneh.

Vertreter der Flüchtlingsorganisationen forderten die Bayreuther Behörden auf, die ihnen zur Verfügung stehenden Spielräume stärker als bisher im Sinne der Flüchtlinge zu nutzen. Die belastende Situation in dem Flüchtlingsheim, das eines der größten in Bayern ist, und die Tatsache, dass per streng gehandhabter Residenzpflicht Familien auseinandergerissen würden, sei eine „eindeutig Bayreuther Situation“, hieß es. Auch die Tatsache, dass Flüchtlinge über sehr lange Zeiträume hinweg ohne Aufenthaltserlaubnis blieben, obwohl gesetzliche Möglichkeiten kulanteres Handeln erlauben, sei in Bayreuth auffällig.

Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge wird am Samstag, 20. Dezember, ab 13.30 Uhr am Jean-Paul-Platz demonstrieren. Hauptforderungen dabei: Abschaffen von Flüchtlingslagern und Bleiberecht für alle.

Das Jahr werde ich niemals vergessen

Ihr fragt euch bestimmt warum. Ich erzähl euch jetzt eine wahre Geschichte sie handelt um einen guten freund von mir der Name bleibt unbekannt. Er lebte mit seinen zwei Brüdern und Mutter in Deutschland sein ganzes leben lang, denn er und sein kleiner Bruder wurden hier geboren. Die Mutter und der große Bruder kamen aus Afrika. Der kleine ging in den kindergarten, der große besuchte die Wirtschaftschule und er ging in die Hauptschule. Die Mutter arbeitete in einer Firma. Alles war perfekt bis an diesem tag wo das perfekte leben ein ende nahm, an diesem tag hat sich alles geändert. Seine Mutter war auf dem weg zur arbeit und nahm den älteren gleich mit weil die schule auf dem weg war. Der (unbekannt) und sein kleiner Bruder liefen, denn sie hatten es nicht weit von zu hause. Sie verließen jeden tag um 7:00 Uhr das haus, damit er noch seine kleinen Bruder in den kindergarten bringen kann. Doch plötzlich sperrte die Polizei ihnen den weg der kleine musste ansehen wie sein großer Bruder mit Handschellen brutal festgenommen wird. Sie stiegen ins Polizeiauto und mussten mit auf die wache. Die Mutter hatte natürlich von all dem keine Ahnung denn sie war selber unterwegs bis man auch ihnen den weg versperrte. 30 Minuten später findet sie ihre beide Söhne die Augen voller tränen hinter Gitter sitzen. Die Mutter machte ihnen einen großen aufstand bei der polizeiwache was das solle aber die Polizisten interessierte es nicht und sperrte die Mutter und den ältesten auch ein. Man sperrte die Familie bis spät Nachmittag ein gegen 14:30 Uhr sperrte man ihnen die Zelle auf und sie wurden wieder in ein Polizeiauto gesteckt. Die reise ging mindestens 3 stunden Autobahnfahrt bis sie am Münchner Flughafen absetzte. Die Leute schauten sie wie kriminelle an und mein freund wusste jetzt was los war. Sie werden abgeschoben ohne tschüß zu sagen von Freunden und Nachbarn die Polizei hielt die Familie bis spät am Abend am Flughafen fest bis ihr Flieger nach Afrika kam. In der Zwischenzeit bekam ich einen Anruf von einem anderen freund und er erzählte mit das der (unbekannt) abgeschoben wurde ich war voll traurig und gleichzeitig wütend das ich sofort allen es mitgeteilt habe ich rief auch seine Freundin an die sehr weinte und nicht wusste was sie machen soll. Ihre Mutter bekam das Telefonat mit und sammelte viel Anwälte zusammen die was dagegen machen sollen bis dahin haben wir nichts mehr zu hören bekommen ein paar Stunden später klingelte mein Handy ein Kumpel sagte mir das er wieder zurück nach hause darf das die Anwälte alles dafür getan haben wir waren so froh das wir ihn wieder hatten ich dachte schon ich hätte einen sehr guten freund verloren

Eure Dr.Schibo

Demo in Potsdam

400 Polizisten sicherten am 20.11.2008 den Platz der Einheit ab, auf dem am späten Nachmittag rund 53 Menschen gegen die im Dorinhotel konferierenden Innenminister und –senatoren demonstrieten.

Die bereits am Mittwoch mit einer Gala gestarteten fünf Protesttage am Tagungsort der Innenministerkonferenz (IMK) werden organisiert von Pro Asyl, dem Flüchtlingsrat Brandenburg, dem Bundesfachverband unbegleitenden minderjährige Flüchtlinge sowie Jugendliche ohne Grenzen. Die gestrige Demonstration richtet sich vor allem gegen die in Deutschland gesetzlich verankerte Residenzpflicht, die Flüchtlinge nicht erlaubt, die Stadt oder Landkreis, in dem sie aufgenommen wurden zu verlassen. Fahre ein Flüchtling beispielsweise von Potsdam nach Berlin, begebe er eine Ordnungswidrigkeit und bei Wiederholung bereits eine Straftat, erklärte Judith Gleitze vom Flüchtlingsrat. In Ausnahmefällen könne ein Urlaubstag beantragt werden. Der sei allerdings für die gestrige Demonstration in vielen Fällen nicht genehmigt worden, so Gleitze.

Deutschland sei das einzige Zufluchtsland in der Europäische Union, das eine solche Residenzpflicht habe. Bereits im Vorfeld der IMK hatte ihre Organisation 4500 Postkarten, adressiert an den Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble verteilt, in denen die Abschaffung dieser Pflicht gefordert wird. Die letzten Karten würden jetzt übergeben. Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl kritisiert die fehlende Würdigung der Flüchtlingsproblematik auf der derzeit zwei tagenden Innenministerkonferenz. Wie Bernd Mesovic, stellvertretender Geschäftsführer von Pro Asyl, gestern sagte, wird das Thema trotz der dramatischen Situation der Irakflüchtlingen innerhalb des Landes und in den Nachbarstaaten nur am Rande der IMK behandelt. In Potsdam auf Schloss Cecilienhof. „Kurzfristig muss es zunächst darum gehen einigen zehntausend Irakern in akuten Notsituationen zu helfe”. Die eine neue Heimat brauchen. Zwangsrückweisungen von Flüchtlingen seien aufgrund der verschärften Sicherheitssituation und Lebensumständen nicht zu verantworten.

Eure Dr.Schibo

Leben ohne Angst – JOG Sachsen

Motiviert von der Teilnahme an der JOG-Konferenz in Nürnberg, fanden wir Jugendlichen uns im Dezember 2006 zu einer eigenen JOG-Gruppe zusammen. Von Anfang an trafen wir uns 14-tägig im Haus Alma.

Im ersten Quartal 2007 suchte die Gruppe dann nach Möglichkeiten sich und ihre Arbeit zu finanzieren. Bei einer Recherche im Internet fanden wir u.a. die Seite der Rosa-Luxemburg-Stiftung und stellten daraufhin einen Antrag auf finanzielle Unterstützung, um unsere Gruppenarbeit politisch aktiv gestalten zu können.

Die ersten Aktivitäten waren zu diesem Zeitpunkt die intensive Auseinandersetzung mit der Bleiberechtsregelung der Innenministerkonferenz (IMK) vom November 2006. In einem Workshop bei einem Treffen der LOA-Gruppe informierte uns eine Mitarbeiterin des Sächsischen Flüchtlingsrates (SFR) ausführlich über deren Inhalt und erklärte wichtige Zusammenhänge. Im Anschluss daran gestalteten wir Jugendlichen, gemeinsam mit den Mitarbeitern des SFR, eine Informationsveranstaltung zum Bleiberecht für Flüchtlinge in einem Asylbewerberheim. Viele der Jugendlichen, ihre Familien und deren Bekannte fielen jedoch nicht unter diese Regelung bzw. erfüllten nicht die hochangelegten Kriterien.

Im Februar 2007 wurden wir als neu gegründete JOG-Gruppe bei einem Vernetzungstreffen gefragt, ob wir bereit wären die 5. bundesweite Jugendkonferenz in Sachsen zu organisieren. Diese sollte etwas Besonderes werden und ein Zeichen setzen, da zum ersten Mal eine solche Konferenz in den neuen Bundesländern stattfinden würde. Wir baten den Sächsischen Flüchtlingsrat um Unterstützung und nahmen die Herausforderung an im Herbst 2007 die 5. JOG-Konferenz auszurichten.

Hierfür wurden im Laufe des Jahres auch mehrere Vernetzungstreffen der JOG-Gruppen genutzt, um gemeinsame Absprachen zu treffen und Vorarbeiten zu leisten. Verbunden waren diese Treffen teilweise auch mit Aktionen gegen weitere Verschärfungen in den zu erwartenden Änderungen im Zuwanderungsgesetz und Forderungen nach einem umfangreicheren, gesetzlichen Bleiberecht für alle. So fanden beispielsweise auf dem Vernetzungstreffen vom 30.05.-01.06.07 in Berlin Aktionen und Demonstration anlässlich der Innenministerkonferenz statt. Anschließend nahmen wir an den Workshops und Demonstrationen auf dem G 8 Gipfel in Rostock teil. Zum letzten Vernetzungstreffen vor der Konferenz im September luden wir dann nach Sachsen ein. Auch hier nutzten wir die Zeit, um in Chemnitz mit einer Aktion an der 1. Friedensmeile teilzunehmen und die Jugendlichen aus den anderen Bundesländern einzubeziehen. Hierbei ging es vor allem darum die Aufmerksamkeit auf die Kriegs- und Krisengebiete in der Welt zu lenken und dass wir als jugendliche Flüchtlinge gerade aus diesen Ländern kommen. Ferner fuhren wir zu Vernetzungstreffen in Hanau und Kiel.

Vom 14.-17.09.2007 fand als Höhepunkt unseres Jahres in Dresden die 5. JOG-Konferenz unter dem Motto „Wir sind die Zukunft – Wir bleiben hier!“ statt. Ca. 60 Jugendliche aus verschiedenen Bundesländern trafen sich dazu.

Inzwischen waren die Änderungen im Zuwanderungsgesetz beschlossen und so wurde auf der Konferenz durch Herrn Volker Maria Hügel die neue rechtliche Lage, deren Möglichkeiten und Probleme genauer erläutert.

Weiterhin wurden Workshops zu verschiedenen Themen wie Pressearbeit, Internetgestaltung für JOG-Gruppen, Vorbereitung der Theateraktion, ein Workshop über die Verbesserung der Lebensbedingungen für Asylbewerber und Geduldete und ein Workshop über UNO-Kinderrechte und Legalisierungen durchgeführt.

Am Sonntag fand dann eine öffentlich wirksame Theateraktion auf dem Schlossplatz in Dresden statt, die zeigen sollte wie die Lebenswirklichkeit von Flüchtlingen in Deutschland aussieht. Den Abschluss der Konferenz bildete am Montag schließlich ein Besuch im Sächsischen Innenministerium. Dort führte eine Delegation Jugendlicher, zusammen mit jeweils einem Vertreter von Pro Asyl und SFR, ein Gespräch mit Herrn Bey, dem zuständigen Mitarbeiter für Ausländer- und Asylangelegenheiten. Neben den, während der Konferenz erarbeiteten Forderungen an die Politik, wurde dem Innenministerium auch die „Goldene Sardinenbüchse“ als Symbol für die schlechten Unterbringungsbedingungen für Asylbewerber und Geduldete in Sachsen überreicht und entsprechende Verbesserungen angemahnt.

Die Konferenz war für uns Jugendliche ein großer Erfolg und ein wichtiger Teil unserer Arbeit.

Im Laufe des Jahres fanden aber noch weitere Veranstaltungen unserer JOG- Gruppe statt. Im Juli und September stellten wir jeweils zu einem Projekttag in einem Freiwilligen sozialen Jahr sowie in einem Beruflichen Schulzentrum mit je 30-40 Jugendlichen unsere Arbeit vor und berichteten von unseren Lebenssituationen. Im August waren wir mit einem Stand bei einem Straßenfest eines Vereins alternativer Jugendlicher in Chemnitz (Verein zur Wiederbelebung kulturellen Brachlandes) vertreten. Ebenso im September, wo wir, außer auf der Chemnitzer Friedensmeile, noch einen Informationsstand zur Eröffnungsveranstaltung der Interkulturellen Woche in Chemnitz betreuten. Eingeladen waren wir auch zu einer Diskussionsrunde von Pax Christi in Dresden und nahmen an einer symbolischen Dampferfahrt „Das Schiff ist noch lange nicht voll“ auf der Elbe teil. Anlässlich des Tags des Flüchtlings initiierten wir auch eine Lesung mit dem jungen Buchautor Umeswaran Arunagirinathan, der als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling aus Sri Lanka nach Deutschland kam. Im Kinder- und Jugendhaus Haus Alma führten wir einen Workshop „Alle anders – alle gleich“ mit deutschen Kindern und Jugendlichen über die Lebensbedingungen von Flüchtlingen durch.

Des Weiteren trafen sich im Oktober verschiedenste sächsische Initiativen, die sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Sachsen einsetzen. Unter dem Namen „Und wer bestimmt ihr Leben?“ wurden verschiedenste Aktionen für Dezember und das kommende Jahr zur Durchsetzung von Bargeld statt Sachleistungen und für mehr dezentrale Unterbringung in Wohnungen als in Asylbewerberheimen gemeinsam geplant. Auch wir waren und sind daran beteiligt.

Am letzten Vernetzungstreffen in 2007, welches anlässlich der Innenministerkonferenz wiederum in Berlin durchgeführt wurde, nahmen wir teil und demonstrierten am 06. Dezember mit.

Im Dezember fand außerdem ein Libanesischer Länderabend, der gemeinsam mit der AG In-und Ausländer organisiert wurde sowie ein interkulturelles Jahresabschlussbowlen statt.

Im Laufe des Jahres 2007 konnten wir unsere Gruppe und ihre Aktivitäten auch in mehreren Zeitungsartikeln veröffentlichen. Es erschien eine bundesweite Zeitung der Gruppen Jugendliche ohne Grenzen „hiergeblieben!“ in welcher ein Mitglied unserer Gruppe ihre Lebenssituation darstellte. Vor der Konferenz erschienen eine Presseerklärung sowie ein weiterer Bericht über zwei Jugendliche von uns in der Freien Presse. In einem kleineren Anzeigenblatt erschien ein Foto von uns, dass während der Eröffnungsveranstaltung der Interkulturellen Wochen in Chemnitz aufgenommen wurde. Im gemeinsamen Heft der Flüchtlingsräte wurde über unsere Gruppe und die Konferenz berichtet.

Mehrere Radiointerviews wurden durch uns Jugendliche geführt (über BBC und einige regionale Radiosender). Über die Jugendkonferenz wurde eine 12-minütige Dokumentation sowie ein 4-minütiger Kurzfilm entwickelt und derzeit wird noch ein Dokumentationsheft erstellt.

Eine gemeinsame Internetseite der bundesweiten JOG-Gruppen wurde entwickelt (www.jogspace.net), wobei jede der Gruppen noch einmal mit einer eigenen Seite vertreten sein wird. Die sächsische Seite ist derzeit noch in Bearbeitung. Hierzu ist auch noch mal ein Vernetzungstreffen geplant, indem die wesentlichen Fähigkeiten vermittelt werden sollen.

Unsere Gruppe hat derzeit 17 Mitglieder in ganz Sachsen. Innerhalb des Jahres kamen immer wieder neue Jugendliche dazu, andere gingen aus der Gruppe weg. Ein wichtiges Ziel für das kommende Jahr ist für uns die weitere Mitgliederfindung in ganz Sachsen, um weiterhin als Gruppe aktiv zu bleiben und noch wirksamer für unsere Rechte zu kämpfen.

Random Text

Das Ausbildungsverbot und die Ungewissheit um meinen Aufenthalt haben mich zwar zermürbt; hinzu kommt die Angst vor der Abschiebung. Doch viele Menschen bestärken mich, weiterzumachen. Ich habe deshalb meine Hoffnung nicht aufgegeben - by Perle

Jugendliche ohne Grenzen